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Seine kontinuierlichen Investitionen in den Maschinenpark setzt der Geschäftsbereich Kunststoffverarbeitung konsequent fort. Unlängst kaufte die bmf vier weitere Maschinen, mit denen ein weiterer Technologievorsprung erzielt werden kann. Dabei handelt es sich um zwei vollelektrische und zwei servohydraulische Anlagen, die vor allem auch energetische Vorteile von bis zu 50% bringen.
Die vier neuen Maschinen von Engel und KraussMaffei beinhalten ein Entnahmegerät und verfügen über eine Schließkraft von 80 bzw. 100 t. Durch die höhere Präzision, die von den modernen Anlagen dargestellt werden kann, kann der Geschäftsbereich Kunststoffverarbeitung eine weitere Verbesserung der Qualität erzielen. Die vollelektrischen Maschinen zeichnen sich durch servoelektrische Antriebe für alle Bewegungen aus und erzielen dadurch einen hervorragenden Wirkungsgrad. Im Stillstand, beispielsweise während der Kühlzeit, verbrauchen diese modernen Anlagen nahezu keine Energie. Weitere Vorteile sind eine sehr geringe Geräuschentwicklung, die bestmögliche Wiederholgenauigkeit und eine konstante Einspritzleistung durch elektrischen Einspritzantrieb sowie die Rückspeisung der Bremsenergie in das Netz.
Bei den servohydraulischen Maschinen sorgt die neue Servohydraulik dafür, dass nur die tatsächlich benötigte Drehzahl gefahren wird. Der Antrieb ist also nur während der Bewegungen aktiv. Auch hier entsteht im Stillstand praktisch kein Energieverbrauch. Diese beiden Maschinen realisieren damit ähnliche Energieeinsparungen wie vergleichbare vollelektrische Anlagen, bieten aber zudem alle Vorteile der hydraulischen Variante (z. B. Kernzug).
Ein zentraler Faktor bei den Investitionen sind die energetischen Vorteile. Über den gesamten Anlagenbetrieb erreichen die vollelektrischen Maschinen bis zu 50% Einsparungen, während die servohydraulischen Anlagen bis zu 35% weniger Energie verbrauchen. So lassen sich Kostennachteile durch steigende Energieaufwendungen zumindest weitgehend ausgleichen.